In Wien hat die Zukunft Wurzeln!

Mit Grün gegen die Erwärmung der Stadt

Auch an Tag fünf weckten uns wieder die Sonnenstrahlen :-) Nach dem Frühstück erkundeten wir unterschiedliche Straßenzüge und entdeckten viele typische Wiener "Coole Zonen", welche für die Bevölkerung in der zubetonierten Stadt erstellt wurden.

In sämtlichen Gassen, an Straßenzügen und Freiflächen lassen sich Bepflanzungen erkennen, welche der Bevölkerung an heißen Tagen Schatten und Erholung spenden und die notwendige Abkühlung bringen. Sogar kleine Nebelduschen gibt es überall. An unheimlich vielen Spielplätzen kamen wir vorbei, alle mit großen Bäumen und sogar Toilettenhäusern ausgestattet - das kennen wir aus Deutschland in der Menge nicht! 

Die Umgestaltung des Prater-Vorplatzes schauten wir uns zuletzt auch genauer an und konnten ganz viel Grün anstatt zubetonierter Fläche erkennen.

Die Nähe zum Prater ließen wir uns natürlich nicht entgehen und haben den Nachmittag und Abend dort ausklingen lassen.

 

An Tag sechs bekamen wir eine Führung durch die Wiener "Seestadt Aspern", einem neuem Wiener Randbezirk. Erstellt und ganz neu gedacht wurde sie auf einem riesigen ehemaligen Flugfeld. Ganz spannend, wie eine neue Stadt gerade erfunden wird und was es für innovative Überlegungen dazu gibt: passend zu unserem Forschungsfeld "Wasser" konnten wir uns hier live und vor Ort das weltweit einmalige "Schwammstadt"-Prinzip anschauen, über welches das Regenwasser unterirdisch für die gesamte Bepflanzung gespeichert werden und bei Regen NICHT direkt in die Kanalisation abfließen kann. 

Beim aufkommenden Regen bekam noch ein Indoor-Spielplatz von uns Besuch. ;-) Unsere Erlebnisse schreiben wir abends immer gleich in ein Reise-Tagebuch, damit wir ein schönes Andenken an die Zeit in Wien haben. 

 

Morgen müssen wir schon packen - Wahnsinn, wie schnell die Woche vergangen ist. Wir melden uns wieder aus dem Nachtzug!